Pressestimmen zu „Winterfisch“
„Gregor Sander, Winterfisch, Erzählungen - ein großartiges Buch!“
Ernst A. Grandits, 3sat, 20.3.2011
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Denn so vollkommen unthesenhaft Gregor Sander auch erzählt – aus dem naturgeschichtlichen Zusammenhang seines literarischen Schauplatzes entsteht eine Antithese zum geopolitischen Weltbild des Kalten Krieges, zur Trennung der Ostsee in eine westliche und eine östliche Hemisphäre, die wir instinktiv noch mitdenken. Hier, bei der Lektüre von Winterfisch, vergisst man sie plötzlich. Man empfindet die Verbindung von Kieler Förde und Kurischer Nehrung, von Gotland und Hiddensee, Helsinki und Rostock als größte Selbstverständlichkeit der Welt. Und man glaubt zu verstehen, was mit innerer Wiedervereinigung wirklich gemeint ist.
Ursula März, Die Zeit, 28.7.2011
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Das Raffinierte an den Geschichten ist die behutsame und glaubwürdige
Beiläufigkeit, mit der aus einer Alltagssituation in wenigen Sätzen ein
exaktes Psychogramm oder ein ganzes Zeitpanorama entsteht ... Die
Dringlichkeit, mit der Gregor Sander die Zeitschichten miteinander verzahnt
und das Kontinuum unter den Brüchen sichtbar macht, erinnert in ihrer
psychologischen und historischen Akribie an den detailbesessenen Blick von
Uwe Johnson.
Nicole Henneberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.7.2011
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Es gibt Brüche in Beziehungen, die erst nach und nach fühlbar werden, alte Bekannte, die plötzlich wieder auftauchen, nicht selten sind es auch Orte, die in ihrer Fremdheit dafür sorgen, dass die Figuren sich plötzlich selbst fremd werden. Die Bedeutung dieser Momente holt Sander über Rückblenden in die Vergangenheit der Figuren ein. Am stärksten ist er immer dann, wenn er mehrere Geschichten ineinander schneidet... Er führt den Leser in die Vergangenheit und wieder zurück, holt ihn in die Städte, auf die Inseln, ans Meer. Und zeigt ihm unterwegs jene Plätze, an denen das Gefüge der Wirklichkeit sich zu lockern scheint.
Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung, 8.9.2011
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"Winterfisch" ist eine stille dreistimmige Ode an die abwesende Frau. Das
Meer wird dabei zum Platzhalter für ihre stumme Sehnsucht (...) Hier wie in
den anderen Texten aus Gregor Sanders Prosaband "Winterfisch" steht für die
kleine Ewigkeit der Erzählung die Zeit still. Typisch für seine Geschichten
vom Meer: Ganz alltägliche Ereignisse werden wie in Harz eingefangen. Dieser
Bernsteineffekt verleiht allem, was geschieht, besondere existenzielle
Bedeutsamkeit. Vor dem Meer, so scheint es, sieht man klarer.
Michaela Schmitz, Büchermarkt, Deutschlandfunk, 4.5.2011
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Ein hervorragender Erzählband, der einem, käme er aus Amerika, aus der Hand
gerissen würde. Manche großen biographischen Stoffe erschließt man sich aus
zwei Nebensätzen, es wird spröde und lakonisch erzählt ... Ein ganz neuer
geopolitischer und poetischer Raum tut sich auf.
Ursula März, Deutschlandradio Kultur, 12.5.2011
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Die wahren Katastrophen
sind wort- und lautlos, und sie sind es vor allem
dann, wenn sie zurückgehen auf Verwerfungen des
Kalten Krieges ... Die Zeitgeschichte, die unaufhörlich in die Gegenwart hineindrängt, kann eine Fussfessel sein, das zeigt Gregor Sander in seinen Geschichten
auf eindrückliche Weise.
Martin Zingg, NZZ, 9.6.2011
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Ob in Deutschland, Polen, Russland, Litauen, die Ostsee, für die Sander
immer wieder wunderschöne Bilder findet, ist stets präsent. Genauso wie die
Hoffnungen und Sehnsüchte der Protagonisten, am Leben noch etwas zu ändern.
Oliver Seppelfricke, Saarländischer Rundfunk, 16.4.2011
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Die Hoffnung stirbt zuletzt – auch in Gregor Sanders Geschichten, die existenzielle Fragen aufwerfen und dank ihrer konkreten Verankerung im Alltag
zutiefst menschlich sind.
Sandra Leis, NZZ am Sonntag, 26.06.2011
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Dieser Erzähler vom Jahrgang 1968 ist bündig in Sinn und Form. Als Mecklenburger hat er eine feine Nase für falsche Pracht. Seine Genauigkeit bewirkt intensive Gegenwärtigkeit.
Jürgen Verdofsky, Badische Zeitung, 04.05.2011
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In präzis gezeichneten Porträts kommen wir alternden Seebären, Künstlern, Illusionisten und Freigeistern empfindlich nahe, etwa den beiden Männern, die auf einen Segeltörn gehen und im Gleichmut mit den Wellen von kleinen und großen Lebensgeheimnissen erzählen. Auch wenn das Buch »Winterfisch« heißt: Es wird einem beim Lesen warm ums Herz.
Stefan Hauck/Alice Werner, Börsenblatt, 01.06.2011
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Der Schriftsteller als behutsamer Konservator. Die jüngere Geschichte Deutschlands – aufgehoben in individuellen Geschichten: In seinem Band "Winterfisch" erzählt Gregor Sander skrupulös von gewaltsam verbogenen Biografien.
Frank Schäfer, taz, 30.07.2011
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Gregor Sander, der für eine Erzählung dieses Buches beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet wurde, ist ein überaus genauer Darsteller von Grautönen. Traurige Ambivalenzen, verschlucktes Aufbegehren, in kleinen Gesten geronnene Konflikte - das ist sein Metier, das er perfekt beherrscht. Und die Gestaltung dieses eigenartigen Menschenschlags von der Ostseeküste, vom Rand dieses fast gänzlich undramatischen Meeres.
Harald Jähner, Berliner Zeitung, 21.07.2011
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Kein Wort ist zuviel. Sander schreibt präzise, klar, ohne Schnörkel.
Raphael Zehnder, DRS2, 19.07.2011
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Zweiter Weltkrieg, DDR, Stasi, Herbst ´89, aber auch ganz gewöhnliche Lebensumbrüche verbindet der in Berlin lebende Autor im fließenden, klaren Erzählen zu makellosen, poetischen Geschichten.
Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung, 04.06.2011
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Winterfisch ist das ideale Buch für den Strand, auch wenn es momentan vielleicht noch ein bisschen zu kalt ist. Neun nicht zu lange Geschichten, die toll erzählt sind und von ihren einzigartigen Figuren leben. Dazwischen kann man den Blick immer wieder über die Ostsee wandern lassen und nachvollziehen, warum sie sich so perfekt als Kulisse eignet.
Rostock heute, 27.03.2011
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Das ist so tiefgründig wie unterhaltsam, so entlarvend wie erkenntnisreich, alles in allem: nichts weniger als großartige Literatur.
Johannes Bruggaier, Kreiszeitung Syke, 23.03.2011
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Ob flaschengrün oder nachtschwarz jede der Erzählungen trifft den Leser. Ohne Umwege, pointiert, immer genau. Die neun Geschichten böten auch Stoff für ganze Romane, doch das Talent des Autors zeigt sich in den kompakten Erzählungen. Komprimiert und mit wenigen Worten gelingt ihm, was in der deutschen Literatur selten geworden ist: mit ruhigem Tonfall beschwört er Schicksale herauf, die den Leser auch nach dem Ende des Buches nicht mehr loslassen.
Kai Budler, StadtRadio Göttingen, 31.03.2011
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Der Berliner Gregor Sander erzählt in »Winterfisch«, wie Männerbiografien an der deutschen Zeitgeschichte und an der Zeit zerbrechen - eine geradezu makellose Geschichte, die lebte und atmetet und roch, einen einfing wie kein anderer Text.
Elmar Krekeler über den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2009
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Pressestimmen zu „Ich aber bin hier geboren“
Der Band „Ich aber bin hier geboren“ versammelt Erzählungen, deren Stimmen zwar aus der Nachwendezeit stammen, aber die Probleme, von denen sie erzählen, sind solche, die an der Nordsee ebenso empfunden und behandelt werden wie an der Ostsee oder in südlicheren Provinzen. (...) Gregor Sander erzählt in seinem bemerkenswerten Debüt neun solcher Beziehungsgeschichten aus unterschiedlichen Perspektiven. (...) Gregor Sanders gelungene Erzählungen sind die Stillleben gefrorener Momente in orientierungslosen Leben einer haltlosen Zeit, gegen die der Autor sich behauptet mit einem Satz: „Ich aber bin hier geboren.“
Heinz Ludwig Arnold, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.2002
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Während viele jüngere Autoren aus dem Osten Deutschlands ein ostelbisches Lebensgefühl, ein spezifisches Aufbruchsbewusstsein oder eine fortwirkende Zonenkindermentalität in Szene zu setzen suchen, sind die Erzählungen des 1968 in Schwerin geborenen Gregor Sander von der gesamtdeutschen Depression bestimmt. (...) Wann hat ein junger Autor zuletzt das Leben in den am Stadtrand gebauten Einfamilienhäusern so genau beschrieben?
Wolfgang Schneider, Neue Zürcher Zeitung, 6.3.2003
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Es gibt inzwischen viele Erzählungssammlungen. Trotzdem gelingt Sander ein eigener Ton. Meist sind diese Geschichten Ich-Erzählungen, und der Ton ist nicht trostlose Melancholie (wie so oft), sondern wird geprägt durch eine trotzige Akzeptanz der eigenen Loser-Existenz. (...) Aber was das Verhältnis zwischen Ost und West angeht, ist Sander viel weiter. (...) Wenn er aufpasst, wird er ganz anders. Vielleicht gar zum Entdecker der gesamtdeutschen Provinz.
Hans-Peter Kunisch, Die Zeit, 20.3.2003
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„Ich aber bin hier geboren“ ist ein erfreuliches Debüt, denn der Verfasser quält nicht mit Füllwörtern und schiefen Bildern, verschleppt seine Dialoge nicht mit stummen Gedanken. Das klingt banal, ist aber selten. (...) Sprechende Details, kurze starke Leitmotivketten, die Geheimnisse der Klarheit: Sander schreibt unverworren über das verworrene Leben. So soll es sein.
Michael Schweizer, Berliner Zeitung, 18.8.2003
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Es geht dann auch um die Poesie des Verharrens in Sanders wunderbar gelungenem Debüt-Erzählband. Für Bewegung sorgen immer die anderen. (...) Überhaupt ist das Sanders große Kunst. In den klar nordisch-trocken
erzählten Kurzgeschichten des 1968 in Schwerin geborenen Schriftstellers finden sich immer wieder blinde Flecken und Leerstellen, die mit Worten nicht zu füllen sind.
Josef Engels, Die Welt, 7.12.2002
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Denn es ist nicht mehr eine bestimmte Sozialisation, die hier durchscheint, nicht mehr ein junger west- oder ostdeutscher oder gar ein „Berliner“ Autor, sondern Gregor Sander, geboren 1969 in Schwerin, ist einer der ersten, der für eine junge gesamtdeutsche Literatur steht: Suchen und Scheitern ist überall! (...) Große Kunst also auf kleinem Raum.
Oliver Seppelfricke, Deutschlandfunk, 27. 1. 2003
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Gregor Sander hat ein ausgeprägtes Sensorium für das Unspektakuläre und Banale, schreibt ganz bewusst nicht auf Pointe hin, sondern ist ein Stilist der beiläufigen Notate. Er beobachtet, was sich ihm darbietet, und erfindet, was im Kopf seiner Protagonisten passiert. (...) Mit seinem Geschichtenband ist Gregor Sander ein unaufgeregtes Debüt gelungen, von dem sich einzelne Erzählungen ins Gedächtnis brennen.
Sandra Leis, Der Bund, 10.1.2003
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Gregor Sander zum Beispiel, eines der hoffnungsvollsten Talente, ein Vollbluterzähler. Sein schmaler Debütband mit neun Texten drückt das Lebensgefühl einer Generation aus, der die Sozialisation hier oder da nicht mehr wichtig ist. Er hat das präzise beobachtet und beschrieben.
Roland Mischke, Sächsische Zeitung, 9.11.2003
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Aber eigentlich will Sander nicht über die Landnahme Ost klagen. Der Widerwille über die immer konformistischeren Lebensverhältnisse im Alltag unter westlichen Vorzeichen kommt subtil daher: neue Hotels, umbenannte Geschäfte. Er betreibt kein Marken-Labeling wie es manche seiner KollegInnen mit dem Aufkleber „Wilder Osten“ gerade zu Tode reiten. (...) Doch auf der Messe der literarischen Meister von Morgen werden wir Gregor Sander eine große Förderkoje für die stillen Talente reservieren.
Ingo Arend, Freitag, 7.3.2003
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Pressestimmen zu „Abwesend“
Schicht für Schicht legt „Abwesend“ die Psychopathologien der Figuren frei, mal analytisch, dann wieder metaphorisch und anekdotisch. Andeutungen, Verknappungen und Zeitsprünge halten die Lektüre spannend. (...)
Man darf von diesem Autor noch mehr erwarten.
Beate Tröger, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.6.2007
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Gregor Sander (...) hat mit seinem neuen Roman einen beeindruckenden Text vorgelegt, der ohne ein Wort zuviel zu setzen, kurz und knapp die Geschichte einer Abwesenheit erzählt - eine Abwesenheit, die deshalb umso grauenhafter ist, weil die Präsenz des Vaters/des Staates/des Systems zugleich allgegenwärtig und dennoch niemals recht greifbar ist. Entscheidend, so zumindest ein Charakteristikum moderner großer Literatur, das auf Sanders Text gewiss zutreffen mag, ist das Nicht-Gesagte, die Lücke, der Bruch.
Werner Jung, Freitag, 1.2.2008
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Das Romandebut „Abwesend“ des einstigen Schweriners, jetzigen Berliners Gregor Sander ist eine erfahrungsgesättigte Geschichte von Familien- und anderen Verhältnissen in der DDR und danach. (...) Zum Glück der Leser, die auf nur 150 Seiten einen ganzen Kosmos von Figuren und Beziehungen erhalten, wird er [die Hauptfigur] hier von mehreren Vergangenheiten ereilt: von der DDR- und der Wendezeit, von familiären Verhältnissen und der verflossenen Liebe, auch von der Vergangenheit seines Vaters, der einst fast so beharrlich schwieg wie jetzt.
Christine Weder, Neue Zürcher Zeitung, 16./17.6.2007
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Gregor Sander zeichnet mit seinem sehr kontemplativen Roman ein schockierend realistisches Porträt einer traumatisierten Männergeneration.
Johannes Bruggaier, Verdener Aller-Zeitung, 5.4.2007
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Mit dem Debüt „Abwesend“ gelingt Sander ein berührendes Porträt der Wendegeneration mit ihren Problemen in der Gegenwart.
Berliner Zeitung, 22.5.2007
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„Abwesend“, der erste Roman des 1968 geborenen Gregor Sander ist ein interessantes Geschichtsbuch.
Literatur Extra, Juni/Juli 2007
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„Abwesend“ ist nicht nur die Charakterstudie eines Menschen in einem tragischen Konflikt, es ist eine Familiengeschichte, wie man sie kennt, und auch ein Panorama über die DDR-Zeit, die Wendejahre und den Zustand der deutsch-deutschen Teilung heute.
Oliver Seppelfricke, Deutschlandfunk, 12.7.2007
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Tatsächlich versteht Gregor Sander, etwa im Alter von Chris und wie dieser in Schwerin geboren, federnd und knapp Situationen zu schildern.
Josef Hanimann, Süddeutsche Zeitung, 13. 8, 2007
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Sander arbeitet wirkungsvoll und literarisch geschickt mit Rückblenden. (...) Gregor Sander schreibt knapp und lakonisch. Sein schmaler Roman ist literarisch versiert aufgebaut.
Mario Alexander Weber, hr-online, 13.9.2007
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Eine so lakonisch wie sensibel erzählte Familiengeschichte. (...) In angenehm unaufgeregtem Tonfall erzählt Gregor Sander von einem, der sich für das Leben der Eltern zu interessieren beginnt, bevor dieses mit ihnen verschwindet. Dabei gelingt es ihm, das Große im Kleinen sichtbar zu machen, indem er die Biografien seiner Figuren mit den politisch-gesellschaftlichen Verhältnissen verknüpft.
Kieler Nachrichten, 28.11.2007
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Gregor Sander verpackt Christophs Erzählungen in einem lakonischen, direkten Stil, in dem stets leise Melancholie mitschwingt. Erzählt wird in vielen Rückblenden, die überaus kunstvoll ineinander verschachtelt werden.
Neue Westfälische, 24.12.2007

