Termine & Lesungen "Was gewesen wäre"

Was gewesen wäre

Wallstein Verlag (2014) 236 Seiten ISBN: 978-3-8353-1359-0

Die Geschichte beginnt heute in einem heruntergekommenen Luxushotel in Budapest. Zu ihrem vierundvierzigsten Geburtstag hat Astrid diesen Kurzurlaub von ihrer neuen Liebe, Paul, geschenkt bekommen. Ein paar Tage ohne ihre Kinder und ohne seine Arbeit. Mit dieser Reise will Paul auch einen Blick in ihre Vergangenheit riskieren - und bekommt mehr zu sehen, als ihm vielleicht lieb ist. Denn diese Geschichte beginnt auch vor fünfundzwanzig Jahren in der DDR auf einer wilden Künstlerparty, als sich Astrid Hals über Kopf in Julius verliebte. Und ganz ist dieser Julius aus ihrem Herzen nie verschwunden. Plötzlich ist alles, wie es nie war.

Gregor Sander verschränkt Vergangenheit und Gegenwart, er erzählt von deutschen Lebensläufen, dass einem fast schwindelig wird. Dabei gelingen ihm zarte Bilder voller Überraschungen. Liebe, Freundschaft, Flucht und Verrat. Nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Auch nicht auf den zweiten, und nicht einmal auf den dritten. 

Rezensionen | Leseprobe

Tagebuch eines Jahres

Wallstein Verlag (2014) 192 S., geb., Schutzumschlag, 12 x 20 ISBN: 978-3-8353-1558-7 (2014)

Inhalt Die Mitschrift eines Jahres über den so unspektakulären wie aufregenden Alltag eines Schriftstellers. Ist das alles erst 2013 gewesen? Nicht schon viel länger her? Der Tod Margaret Thatchers, der von Marcel Reich-Ranicki, der Rücktritt des Papstes? Das zweite Jahrhunderthochwasser innerhalb weniger Jahre? Die Auseinandersetzungen über Syrien? Das deutsche Champions-League-Finale? Gregor Sander hielt in seinem Tagebuch 2013 fest, was er erlebte, erfuhr, was durch ihn hindurchging im Großen und im Kleinen. Zunächst ist es der Alltag in Berlin mit der Familie, den zwei Söhnen. Und neben der einsamen Arbeit am Roman »Was gewesen wäre« zeigt sich, wie bewegt das Leben eines Schriftstellers heute daneben auch ist. Wenn er zu Lesungen unterwegs ist, zu einem Stipendienaufenthalt in London, wenn er Rundfunksendungen macht, Kollegen und Freunden begegnet und mit ihnen diskutiert, Judith Hermann, Peggy Mädler, Kristof Magnusson ... Oder wenn er sein spätes Debüt in der Fußballnationalmannschaft der Autoren feiert. Sander ist ein genauer Beobachter und ein wacher Zeitgenosse, der täglich die großen deutschen Zeitungen oder auch den Guardian liest und notiert, was ihn berührt oder empört. Entstanden ist die Mitschrift eines Jahres, eine bunt schillernde Chronik. 

Gefördert durch die Rinke-Stiftung.

Leseprobe

Preise

September 2013

"Winterfisch" wurde mit dem Deutscher Erzählerpreis 2013 ausgezeichnet

Der zum dritten Mal vergebene Deutsche Erzählerpreis geht an Gregor Sander für sein Buch "Winterfisch". Der Preis zeichnet den besten Erzählband der letzten zwei Jahre im deutschsprachigen Raum aus. Die Auszeichnung ist verbunden mit einem sechsmonatigen Aufenthalt im Hotel Dellavalle in Brione-Locarno. Bisherige Preisträger waren Lutz Seiler und Wolfgang Herrndorf.

19. April 2012

Gregor Sander wurde für "Winterfisch"
mit dem Preis der LiteraTour Nord 2011/12 ausgezeichnet

"Fangen wir mal mit dem Meer an..." so begann Elmar Krekeler seine schöne Würdigung für Gregor Sander bei der Übergabe des Preises der LiteraTour Nord 2012 am 19. April in Hannover.

Weitere Bücher